Rund 80 % aller Menschen mit Demenz werden von ihren Angehörigen, Verwandten und anderen nahestehenden Menschen versorgt. Im Pflegeversicherungsgesetz werden sie „Pflegepersonen“ genannt.

Diese Personen übernehmen eine verantwortungsvolle und schwere Aufgabe, die sich über viele Jahre erstrecken kann. Die Zeit der Pflege und Betreuung kann aber auch eine wertvolle und erfüllende gemeinsame Zeit sein. In einer Studie berichten Prof. Dr. Elmar Gräßel und andere, dass Angehörige unabhängig vom eigenen Belastungserleben die häusliche Pflege mit positiven Erfahrungen – Bewußtwerden der eigenen Stärke, persönliche Reifung, Lernerfahrungen – verbinden.

Wichtig dafür ist:

  • Wissen über die Krankheit und den Umgang mit Menschen mit Demenz zu erwerben,
  • die persönliche Würde der Menschen mit Demenz zu wahren und ihre Eigenständigkeit so weit wie möglich aufrecht zu erhalten,
  • frühzeitig Unterstützung bei Pflege und Betreuung in Anspruch zu nehmen – auch schon dann, wenn Sie meinen alles noch alleine zu schaffen,
  • die mit Pflege und Betreuung verbundenen Rechte und Pflichten zu kennen.

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